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Eine Auswahl von Künstlern:
Nehmen Sie bitte diese Liste der Künstler
als das was sie sein soll: eine ganz persönliche
Auswahl
von Begegnungen.
Es ist die Auswahl an Künstlern, die mich mit ihrer
Arbeit angesprochen haben, deren Werken ich nachgegangen
bin, ummöglichst auch die Menschen hinter den Werken
zu treffen.
Ich denke, daß ich Ihnen Künstler vorstellen kann,
die nicht dem Zeitgeist nacheilen, sondern indem
sie andauernd Gültiges im Heute zeigen, lassen ihre
Werke den Geist der Zeit erkennbar werden.
So wie ich mich gern durch Kunst zum nachdenken anregen
lasse, mögen die hier vorgestellten Künstler und
deren Werke auch Ihnen in Ihrem Hause, dem beruflichen
wie familiären, ein wertvolles Gut sein. Gern bin
ich behilflich, den Kontakt zu den Künstlern oder
zu Galerien herzustellen.
| Hans Salentin |
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Hans
Salentin, der 1925 in Düren geboren wurde,
gehört von Anfang an zur künstlerischen
Avantgarde. Teil der jüngeren Kunstgeschichte
ist sein Beitrag bei Zero, mit seinen
Freunden aus Studienzeiten, Heinz Mack
und Otto Piene. Von Hans Salentin stammen
,,Dachziegelreliefs",
die gänzlich weiß gestrichen sind und 1959
bis 1961 entstehen, ehe sich Salentin anderen
Materialien und Formen zuwendet und einen
ganz eigenen Weg einschlägt, unbeirrt und
mit einigem Stolz.
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| Horst
W. Schnitzler |
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Die Bilder Horst Schnitzlers sind für
oberflächliches Hinschauen nicht geeignet.
Sie fordern Bereitschaft zu geistvoller
und zu emotionaler Auseinandersetzung.
Horst W. Schnitzler erkennt,
nimmt auf, assoziiert, formt und formuliert
in einer Bildsprache mit nachvollziehbarer
Syntax und deutlicher Interpunktion
– für die Nicht-Altsprachler: Zusammenordnung
und Zeichensetzung (~ Syntagma).
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| Peter
Unsicker |
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| Steff
Adams |
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Jedes dieser
kleinen, mittleren oder großen Wesen, mit
denen Steff Adams verschiedene
Kunst- und Kulturorte bevölkert, ist –
nach menschlichen Maßstäben ein vegetativer
Homunculus, ein leuchtender Baumläufer,
glühender Pflanzensitzer oder ein strotzender
Gemüseathlet, ein vor sich hin flimmernder
Polyandros, ein in sich zirkelnder Mehrfachtiermensch,
ein vielförmiger, vielfältiger und vielknittriger
Tapeten-Polyp, mit einer merkwürdig unbeholfenen
leibhaften Verdickung in der Mitte, – knollenartig
oder birnenfömig, mit schmalen Schultern,
Kugelbauch, Brüstchen und verbreitertem
Gesäß, – von wo Arme und Beine ausgehen,
nicht selten wie gestreckte oder um den
Leib gewickelte Nudel-Tentakel, um in kompakten
Standfüßen oder vierzitzigen Händen auszulaufen.
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